„Transparency“ symbolisiert innere und äußere Klarheit

13.01.2016

"Transparency" heißt die Installation der Heidelberger Künstlerin Stefanie Welk, die über der B34 die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Thomas Conrady erwarb das Kunstwerk zum 50-jährigen Bestehen seines Unternehmens.

Wie eine Gesellschaft mit Sauberkeit, Hygiene und Ordnung umgeht, ist Ausdruck ihrer Kultur. Dies diskret zu tun, ist Teil unserer westlichen Haltung. Und doch ist das Reinigen auch Thema in der Kunst, die es damit öffentlich macht. COWA-Geschäftsführer Thomas Conrady sieht in diesen Bezügen eine Wertschätzung für eine Tätigkeit, deren Qualität gerade darin gesehen wird, dass sie möglichst unauffällig erledigt wird. Vor diesem Hintergrund ist er auf die Drahtfiguren von Stefanie Welk aufmerksam geworden, deren Dynamik, Glanz und Transparenz Werte seines Kulturempfindens spiegeln.

Über ein halbes Jahr dauerte der künstlerische Prozess von den ersten Skizzen über Modelle bis zur fertigen Installation. Mehrfach reiste die Künstlerin aus Heidelberg an, bevor sie aus mehr als 100 etwa einen Meter langen Edelstahldrähten schweißend und biegend die menschliche Figur formte, die an einen Fensterputzer erinnert. Die Transparenz ihrer Figuren symbolisiert das Zusammenspiel zwischen innerer und äußerer Klarheit und steht dafür, dass der Mensch viel stärker mit seiner Umwelt verwoben ist, als wir es oft wahrnehmen.

Sehen Sie hier die Entstehung der Figur "Transparency"

 

 

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